Meine Erlebnisse mit einem Emailprovider
Am 28.07.08 traf dann das 4. von derzeit 5 Schreiben des Rechtsanwalts ein, der sicher irgendwie zurecht ein wenig angepisst verärgert ob meiner Sprachlosigkeit war.

Doch etwas aus diesem Brief sei hervorzuheben:

Das Zurückrudern Das Erstaunliche, welches hier gekürzt wiedergegeben wird:

"[...] gebe ihnen namens meiner Mandantin Gelegenheit [...] mindestens EUR 19,36 so zu überweisen, dass der Betrag bis zum 07.08.2008 auf dem oben genannten Konto eingeht.

Nur bei Einhaltung dieser Frist wird meine Mandantin auf den Rest verzichten. [...]"


Somit waren wir also unerwartet wieder bei der Streitsumme von 19,38 Euro angelangt.

Na schön... sollte ich etwa an dieser Stelle einknicken und einfach zahlen? Oder glaube ich weiterhin an das Recht des kleinen Mannes ?
Immerhin habe ich 0 (in Worten: NULL) Euro dieser Kosten zu verantworten.
Ich habe versucht, an der Aufklärung mitzuwirken.
Ich habe mich umgehend nach der ersten fälschlicherweise gestellten Rechnung mit dem Laden in Verbindung gesetzt.
Ich habe erneut im Klärung gebeten, nachdem für den Folgemonat(!) eine weitere(!) falsche Rechnung eintrudelte.
Hab ja sogar versucht, mit dem später beauftragten Inkassobüro zu kommunizieren.

Dass ich aber mittlerweile "auf stur" geschaltet habe, ist unter anderem damit begründet, dass es meine Zeit kostet, dass meine geliebte Emailadresse in die ewigen Abgründe verschwunden ist, mit den damit verbundenen Unannehmlichkeiten, dass viele, zum Teil sehr wichtige, Mails mich nie erreichen konnten.

Ein Eintrag in irgendeine "Schuldnerkartei" war mir so oder so sicher. Schon mit der Unwilligkeit die ursprüngliche Forderung zu begleichen, spätestens jedoch mit dem Einschalten dieses Inkassounternehmens.

Also warum sich weiter plagen? Ein wichtiges Argument, warum diese behaupteten Kosten nicht mal entstanden sind, wollte ich mir für einen Mahnbescheid bzw. für das, was danach zu erwarten sei, aufheben.

Das will ich auch immer noch.

Deshalb ist hier auch (noch) nichts darüber zu lesen. Nur so viel sei verraten: Eine Stümperhaftigkeit Ein Zufall (Danke @1und1) spielte mir in die Hände. Aber selbst ohne diesen -zugegebenermaßen glücklichen- Umstand wäre die Behauptung von GMX über die Nutzung von GMX NetPhone unhaltbar.

Letztlich erwartete ich den Mahnbescheid, dem ich in Gänze widersprechen würde, schon wesentlich eher. Dass er bis heute, 14. September 2008, auf sich warten lässt, ist wohl eher auf eine Kosten/Nutzen-Rechnung der gegnerischen Seite zurückzuführen.