Meine Erlebnisse mit einem Emailprovider
Gut, am 21.04.08 erreichte mich also eine Mahnung seitens GMX. Zuerst per Email, unmittelbar vor der Sperrung des Accounts, und am Tag darauf auch -doppelt hält besser- per herkömmlicher Briefpost...

Sehr geehrter Herr xxx,
vor einigen Tagen haben wir Sie per Email über den fehlgeschlagenen Lastschrifteneinzug und damit
auf den Außenstand auf Ihrem Kundenkonto hingewiesen. Wir bitten Sie heute nochmals um umgehenden
Ausgleich der nachstehend aufgeführten Posten... .


Inhaltlich ansonsten nichts neues. Man behaart also auf seine Forderung, ohne auch nur mit einem einzigen weiteren Wort Stellung bezogen zu haben, warum eigentlich.

Wie wird es weiter gehen?

Direkt am 21.04.08, mit einer Antwort an GMX:

Sehr geehrte Damen und Herren!

Hiermit widerspreche ich erneut Ihrer geltend gemachten Gesamtforderung!
Ich habe Sie im bisherigen Emailverkehr eindeutig zu einer Stellungnahme aufgefordert, in der Sie die Rechnung begründen könnten.
Gleichzeitig habe ich Ihnen die Ermächtigung zum Bankeinzug entzogen.
Weder haben Sie bisher eine Stellungnahme abgegeben, noch haben Sie sich an das Abbuchungsverbot gehalten!

Sie haben dadurch keinerlei Anrecht, zusätzlich Kosten "laut AGB" zu fordern.
Ich habe als Kunde das Recht, bei unbegründeten Forderungen eine Abbuchung zu verhindern. Dennoch haben sie drei Tage nach meinem Widerruf der Einzugsermächtigung mein Girokonto belasten wollen.
Sie behaupten, ich hätte Ihren Dienst "GMX NetPhone" genutzt, meine Ausführungen dazu haben Sie bisher ignoriert.

Sollten Sie sich nicht bereit erklären, diese Angelegenheit sorgfältig zu überprüfen und weiterhin auf Ihre Forderung bestehen, so werde ich aufgrund des geringen Geldwertes zwar vorerst vom Rechtsweg absehen, gleichwohl aber die Öffentlichkeit über Ihr Gebaren informieren.

Dass sie zwei weitere Beträge aus vergangenen Zeiten in Höhe von je 0,18 Euro auf die selbe Rechnung buchen, ist außer Acht zu lassen.
Diese Forderungen entstammen aus früherer Vertragsnutzung (ebenfalls nicht durch "GMX Netphone") und wurden -vermutlich aufgrund Geringfügigkeit- von Ihnen nicht zeitnah nach Entstehung der Forderung von meinem Konto abgebucht.
Ich anerkenne diesen Gesamtbetrag in Höhe von 0,36 Euro und werde die Überweisung dieser beiden Einzelposten umgehend veranlassen.

Hiermit fordere ich Sie nochmals erneut auf, unter Inbezugnahme meiner bisherigen Stellungnahmen, den Vorfall zu prüfen.

Hochachtungsvoll

xxx


Selbstverständlich veranlasste ich unmittelbar die Überweisung zweier Einzelbeträge in Höhe von je 0,18 Euro, wie zuvor bereits angedeutet.

Eigentlich hätten sie schon früher überwiesen werden können/sollen/wollen, jedoch beachtete ich nicht die Tatsache, dass meine Hausbank 2 identische Beträge an den selben Empfänger direkt hintereinander nicht ausführt, als Schutz vor ungewollten Doppelüberweisungen.
Dass der Verwendungszweck jeweils ein anderer war ( 311..., 319...) scheint der Bank -leider- unerheblich.
So ist der erste Versuch, die jeweils 18 Cent zugleich online zu überweisen, fehlgeschlagen.


Dies war übrigens auch eine der letzten Mails, die unter dem besagten Account versendet werden konnte, die Sperrung ließ nicht mehr soo lange auf sich warten.

Doch was war das?

Offenbar reagierte man auf einmal auf meinen beharrlichen Widerspruch?!