Meine Erlebnisse mit einem Emailprovider
Noch am selben Montag, 07.04.08 um 16:16 Uhr erreichte dann auch schon die nächste Email das Postfach, dieses Mal wegen einer Rücklastschrift:

Sehr geehrter Herr xxx*,

der letzte Lastschrifteinzug ist leider fehlgeschlagen. Dazu senden wir Ihnen ein im PDF-Format (ruecklastschrift.pdf) erstelltes Dokument, mit der Bitte, die dort aufgeführten und offenstehenden Forderungen auszugleichen.

Das Dokument können Sie mit Hilfe des Programms 'Acrobat Reader' öffnen und für Ihre Unterlagen ausdrucken (Download 'Acrobat Reader' unter http://www.adobe.com/products/acrobat/readstep2.html ).

Mit freundlichen Grüßen

Ihre GMX Internet Services GmbH

GMX Internet Services GmbH - Frankfurter Ring 129, 80807 München - HRB München 147829 - Geschäftsführer: Markus Huhn



Der geforderte Betrag war laut Einzelaufstellung nun ein weeenig höher, als die zuvor erwähnten 2,65 Euro:

K8xxxxxx* 311xxxxxx 26.11.2006 0,18 EUR
K8xxxxxx 309xxxxxx 25.07.2006 0,18 EUR
K8xxxxxx 319xxxxxx 25.03.2008 2,65 EUR
Bearbeitungsgebühr, lt. AGB 9,60 EUR
Summe 12,61 EUR



*persönliche Daten -wie immer- unkenntlich gemacht.


Wie das zustande kommt, ist schnell erläutert:

GMX hat trotz des ausgesprochenen Verbotes vom 25.03.08 bis zur vollständigen Klärung der Angelegenheit ein paar Tage später vom Girokonto abgebucht.
Das habe ich mir natürlich nicht gefallen lassen, und meine Hausbank per Mail um Rückbuchung gebeten, was natürlich prompt erledigt wurde.

Damit wurde die "Bearbeitungsgebühr, lt. AGB 9,60 EUR" offenbar bereits fällig.

Wo kommen die zwei mal 0,18 Euro her?

Auch das ist erklärbar:

Während zweier Abrechnungszeiträumen im Jahr 2006 habe ich jeweils 2 SMS über den sogenannten SMS-Manager von GMX gesendet, zum Stückpreis von 0,09 Euro.

Die dabei entstandenen Kosten wurden schlicht nicht zeitnah abgebucht, wenngleich unmittelbar nach Ende des jeweiligen monatlichen Abrechnungszeitraumes eine -vermutlich automatisch erstellte- Rechnung per Mail eintrudelte.

Hab die fehlenden Abbuchungen wohl nicht mal bemerkt, und wurde erst jetzt drauf aufmerksam, als diese beiden Posten nun zusätzlich in der Mail vom 07.04.08 auftauchten.

Deshalb im Emailarchiv diese Posten (inklusive der obligatorischen Einzelaufstellung) rausgesucht und mit den Bankunterlagen verglichen.

Dass sie es zuvor selbst nicht abgebucht haben, mag an der Geringfügigkeit gelegen haben. Sicher wollten sie erst lohnenswertere Beträge ansammeln.


Da ich aber eigentlich noch der Bearbeitung der Anfrage harrte, wartete ich erst ein paar Tage ab, ging ja davon aus, dass diese "Rücklastschrift-Mail" ebenfalls automatisiert verschickt wurde, unabhängig von etwaigen Anfragen/Ein- und Widersprüchen... bis am 21.04.08 die Mahnung folgte und mein Emailaccount kurz darauf gesperrt wurde... .

Die Details dazu und noch viel mehr gibts im nächsten Beitrag.