Meine Erlebnisse mit einem Emailprovider
Wie schon vorher angemerkt, machte man sich seitens GMX offensichtlich nicht mal die Mühe, mein Anliegen zu verstehen. Daher legte ich am 07.04.08 per weiterer Email nach, dieses Mal durchaus ein wenig gereizt, aber dennoch vertretbar, wie ich meine:

Sehr geehrte Frau xxx*!

Scheinbar gibt es Ihrerseits mindestens ein Verständnisproblem. Daher will ich so freundlich sein, und es nochmal erklären:

Ich habe Ihren Dienst "GMX NetPhone" nicht genutzt. Seit langem nicht. Seit weit mehr als 2 Jahren nicht. Diesen Dienst habe ich früher lediglich via PC-TO-PHONE genutzt, und selbst das äußerst selten.
Die entsprechende Software habe ich seit einem Festplattenwechsel vor mehreren Monaten nicht mal mehr installiert.

In meinem Account bei 1und1 ist die Nummer xxxxxxxxxxx eingetragen. Diese Nummer nutze ich hardwareseitig mit einem analogen Telefon. In meiner Fritzbox ist die Nummer xxxxxxxxxxx eingetragen. Als Anbieter ist dort 1und1 eingetragen.

Durch meinen Wechsel von der Telekom zu 1und1 ist NICHT von einem plötzlichen Wiederaufleben des NICHT installierten "GMX Netphone"-Dienstes auszugehen. Sie sind NICHT als mein Anbieter eingetragen.

Für interne Querelen bzgl. meiner Rufummer bin ich nicht verantwortlich. Da GMX und 1und1 verpartnert sind, schließe ich eine interne Fehlleistung nicht aus, halte mich daran aber schadlos.

Die Notwendigkeit, die Rufnummer in meinem Account bei GMX für VOIP zu löschen, erkenne ich mangels fehlender Begründung Ihrerseits, wie die von Ihnen erstellte Rechnung zustande kommt, nicht.
Wenn ich diesen Dienst nicht nutze, dürfen mir keine entsprechenden Kosten entstehen.
Sie haben nicht das Recht, Telefonate, die nicht über die Telekom geführt werden, automatisch sich selbst zuzuordnen. Zumal meine Einstellungen, wie oben bereits erläutert, nicht auf GMX in irgendeiner Weise schließen lassen.

Derzeit geht es nur um eine sehr geringe Forderung. Aber auch dieser werde ich nicht der Bequemlichkeit halber zustimmen.
Die Einzugsermächtigung musste ich Ihnen leider entziehen, den von Ihnen DENNOCH abgebuchten Betrag zurückfordern.
Dieser Aufwand ist unbefriedigend für mich.

Ich erwarte eine AUSFÜHRLICHE Stellungnahme in aller DEUTLICHKEIT und weise vorsorglich NOCHMALS darauf hin, dass Ihnen (GMX) weitere Abbuchungen von meinem Konto bis auf weiteres untersagt sind.
Ferner bin ich bereit, die Angelegenheit durch einschlägige Verbraucherschutzorganisationen prüfen zu lassen. Insofern werde ich bis zu einer Klärung der Angelegenheit auch keinerlei Änderungen an den Einstellungen in meinem Account bei GMX vornehmen. Diese Einstellungen dienen der Dokumentation.

Hochachtungsvoll

xxx



Was auf diese Mail vom 07.04.08 als Antwort seitens GMX kam, übrigens noch am selben Tag, um nicht zu sagen "postwendend", ist schnell erzählt:



Sehr geehrter Herr xxx,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wir können Ihnen keine andere Mitteilung machen.

Sie können diese Rufnummern (üblicherweise nach Ausführung der
Kündigung) über Ihren Account http://www.gmx.de

--> Login
--> links: DSL-Telefonie
--> rechts "Mülleimersymbol"

gänzlich für GMX-VoIP deaktivieren.

Sollten Sie keine Löschung der bestehenden Rufnummern wünschen, so
weisen wir Sie abschließend nochmal darauf hin, das die
Serviceleistungen kostenpflichtig ist.

Mit freundlichen Grüßen

Elena xxx
Rechnungsstelle
GMX Internet Services GmbH



*Namen und Telefonnummern natürlich unkenntlich gemacht.


Besonders der letzte Satz ist bezeichnend: Ich werde also nochmals darauf hingewiesen, dass die Serviceleistung kostenpflichtig sei. Ja, welche denn verdammt nochmal???

Eine, die ich nicht in Anspruch genommen habe, seit mehr als 2 Jahren? Eine, die ich auch bei weitem nicht vorhatte, je wieder zu nutzen??? Eine, dessen zugehörige Software sich schon lange nicht mehr auf meinem Rechner befand???


Es geht -natürlich- noch weiter. Sogar sehr viel weiter, mittlerweile... Doch davon berichte ich beim nächsten Mal.