Meine Erlebnisse mit einem Emailprovider
Wo soll ich anfangen?

Vermutlich wird dies eine längere Geschichte, so habe ich mich entschlossen, diesen Blog anzulegen, damit der Überblick nicht ganz verloren geht.

Zur Sache: Seit einigen Wochen habe ich richtig Ärger mit meinem langjährigen Email-Provider GMX.

Wie es dazu kam?

Die grundlegende Voraussetzung habe ich selbst dafür etwa 1997 geschaffen, indem ich mir bei GMX einen Emailaccount angelegt habe. Kann auch durchaus etwas später gewesen sein, ich weiß es schlicht nicht mehr.

Die ganzen Jahre hat mich meine Emailadresse begleitet und bekam zunehmend einen wichtigeren Platz in meinem Leben. Immerhin gab/gibt es auch eine Handvoll (wirklich etwa eine Handvoll) andere Leute in Deutschland, die den selben Namen tragen und so war es schon schön, einfach sagen zu können (Achtung, BEISPIEL) hansmüller@gmx.de, ohne Punkte, Unterstriche und das ganze andere Gesocks.

Sei es drum: Mittlerweile, vor gut einer Woche, ist mein Account bei GMX gesperrt worden. Selbstverständlich anbieterseitig.

Grund ist eine nicht bezahlte Rechnung, die angeblich fällig sei.... halt, mittlerweile sind ja bereits zwei Rechnungen aufgelaufen, und die nächste wird vermutlich auch bald ins Haus flattern.

Und das bei einem FreeMail-Account!

Gut, bei den angelaufenden Rechnungen handelt es sich um einen gebührenpflichtigen Zusatzdienst, den ich vor ein paar Jahren habe registrieren lassen, und sporadisch bis ins Jahr 2006 auch genutzt habe.

Es geht um GMX NetPhone.

Ein Dienst, mit dem man mittels Software über den PC mit angeschlossenem Headset für 1 Cent/min ins deutsche Festnetz telefonieren konnte.

Insgesamt eine eher umständliche Prozedur für spontane Anrufe.
Das war denn auch der Hauptgrund, warum es eher ein Schattendasein fristete.
Die zugehörige Software für das sogenannte Softphone habe ich auch gleich garnicht mehr aufgespielt, nachdem meine alte Festplatte etwa im September 2007 abgeraucht war.

Um damals angelaufenden Telefonkosten wurde man, wie in diesem Lande leider Voraussetzung für so ziemlich alles, per zuvor erteilter Einzugsermächtigung erleichtert.
Das war auch nie ein Problem, die monatlichen Rechnungen waren immer nachvollziehbar und bewegten sich immer im einstelligen Eurobereich, wenn in einem Monat überhaupt eine fällig wurde.

Wie gesagt. Irgendwann habe ich GMX NetPhone einfach an den Nagel gehängt und nahezu vergessen.

Warum dann dieser Blog???

Das seht Ihr nach der nächsten Maus ;-)